Wo steht die Kunststoffverarbeitung 2026 – und wohin geht sie?
Energiekosten, Recyclingquoten, PFAS-Regulierung, Circular Economy Act: Die Anforderungen an Kunststoffverarbeiter und Einkäufer steigen – und das schnell. Gleichzeitig eröffnen neue Prozesshilfsmittel, Materialinnovationen und regulatorische Rahmenbedingungen echte Chancen für Effizienz, Differenzierung und Wettbewerbsfähigkeit.
Am 24. Juni 2026 laden wir Sie gemeinsam mit unserem Partner Polytives zu unserem kostenlosen Webinar "Performance im Griff: 20 % und mehr herausholen. Ein Blick hinter die Technologie polymerer Additive“ ein.
Das erwartet Sie im Webinar "Performance im Griff: 20 % und mehr herausholen. Ein Blick hinter die Technologie polymerer Additive“
In rund 60 Minuten zeigen wir Ihnen:
Im Anschluss: Frage-und-Antwort-Runde mit unseren Experten.

Polytives ist Spezialist für polymere Prozesshilfsmittel – Additive, die direkt in der Verarbeitung ansetzen: Sie reduzieren Reibung, verbessern den Materialfluss und senken den Energiebedarf beim Spritzguss, Extrusion und verwandten Verfahren. Das Ergebnis: kürzere Zykluszeiten, weniger Ausschuss, niedrigerer CO₂-Fußabdruck.
Im Webinar stellen Experten von Polytives vor, wie diese Ansätze in der Praxis funktionieren – mit konkreten Anwendungsbeispielen und Daten.
Für wen ist das Webinar relevant?
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Recycling, Prozesseffizienz und Energieeinsparung
Neben den Rohstoffkosten ist Energie der bedeutendste Kostenfaktor - mit einem Anteil von über 10 % am fertigen Produkt. Dazu kommen Ausschuss, Rüstzeiten und suboptimale Zykluszeiten. Prozessoptimierungen, die an diesen drei Stellschrauben ansetzen, haben den schnellsten Return on Investment.
In vielen Anwendungen ja – besonders wenn regulatorische Rezyklatquoten die Nachfrage strukturell erhöhen und Neuware-Preise steigen. Die technische Hürde liegt in der prozesssicheren Verarbeitung: Rezyklate weisen oft höhere Viskosität, breitere Molekulargewichtsverteilung und variable Verunreinigung auf. Prozessadditive können diese Eigenschaften gezielt angleichen.
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) werden als Prozesshilfsmittel und Gleitmittel in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt. Sie sind hocheffektiv, aber persistent in der Umwelt und im menschlichen Körper. Die EU plant ein weitgehendes PFAS-Verbot, das Verarbeiter zwingt, rechtzeitig auf PFAS-freie Alternativen umzusteigen.
Mechanisches Recycling schreddert und granuliert Kunststoffe, ohne die Polymerstruktur chemisch zu verändern – energieeffizient, aber auf sortenreine oder ähnliche Materialien angewiesen. Chemisches Recycling (Pyrolyse, Depolymerisation) bricht die Polymerketten auf und gewinnt Monomere oder Öle zurück – geeignet für Mischkunststoffe, aber energieintensiver und technisch noch weniger skaliert.
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